Biografie
Wer ist eigentlich Rita Schwarzelühr-Sutter?

Ich wurde 1962 in Waldshut geboren und wohne jetzt mit meinem Mann und meinen beiden Söhnen in Lauchringen.
Meine Schulzeit habe ich in Waldshut auf der Heinrich-Hans-Jakob- Schule und dem Hochrhein-Gymnasium verbracht.
Danach habe ich zuerst in Freiburg Wirtschaftswissenschaften studiert und dann in Zürich meinen Abschluss in Betriebswirtschaft gemacht.
Nach meinem Abschluss als Diplom-Betriebswirtin habe ich zuerst als Marketing-Assistentin gearbeitet. Über die Anti-Atomkraftbewegung im Grenzgebiet Deutschland/Schweiz kam ich zur Politik und in die Kommunalparlamente. Aus dieser Bewegung entspringt auch das Leitprinzip meiner politischen Arbeit: Nachhaltigkeit im gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Handeln.
Meine Vorgängerin, die Bundestagsabgeordnete Karin Rehbock-Zureich, habe ich als persönliche Referentin im Wahlkreis beraten. Die Arbeit hat mir viel Spaß gemacht, denn ich konnte mein Interesse an Politik und meinen Beruf mit einander vereinbaren.
Als 2005 Bundeskanzler Gerhard Schröder Neuwahlen ausrief, entschied Karin Rehbock-Zureich, dass sie nicht mehr für den Bundestag kandidieren möchte, sondern Platz für Nachwuchs machen würde. Nach Absprache mit meiner Familie entschied ich mich für dieses Mandat zu kandidieren und wurde im September 2005 in den Deutschen Bundestag gewählt.
Bei den Bundestagswahlen im September 2009 mit dem für die SPD verheerenden Wahlergebnis habe ich die Wiederwahl knapp verfehlt. Anschließend habe ich als selbständige Unternehmensberaterin für Unternehmen der Verkehrsbranche gearbeitet. Im Oktober 2010 ist völlig überraschend der Bundestagsabgeordnete und Träger des Alternativen Nobelpreises Hermann Scheer gestorben. Sein Mandat habe ich als Nachrückerin über die Landesliste Baden-Württemberg übernommen und bin nunmehr seit Oktober 2010 wieder Mitglied des Deutschen Bundestages.
Mein Ehrenamt als Vorsitzende des Turnvereins Lauchringen gab ich im März 2006 auf, da ich es zeitlich nicht vereinbaren konnte. Jedoch bin ich dem Turnverein weiterhin sehr verbunden. Darüber hinaus bin ich Mitglied bei Verdi, AWO, KLAR (Kein Leben mit atomaren Risiken) und dem Hospizdienst.
Meine Familie steht in der wenigen Zeit, die mir neben der politischen Arbeit bleibt, an erster Stelle. Im Winter fahren wir gern zusammen Ski und im Sommer sind wir häufig am Wasser. Wir empfinden es als großes Glück, in einer Region zu wohnen, in der andere Menschen ihren Urlaub verbringen. Entspannen kann ich hervorragend bei der Arbeit in unserem Garten und beim Lesen. Außerdem schaue ich mir für mein Leben gern Tatort- und Henning-Mankell-Filme an. In meiner Freizeit spiele ich gern Basketball. Ein wunderbarer Mannschaftssport, den ich über lange Jahre im Verein ausgeübt habe und der – wie auch die Politik – von der Teamfähigkeit der einzelnen Spieler lebt.