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Rita Schwarzelühr-Sutter: „Im Kampf für die Gleichstellung sind wir noch lange nicht am Ziel“

Alles Gute zum Frauentag! Für Rita Schwarzelühr-Sutter nicht nur ein Tag um das Erreichte zu feiern, sondern auch um zum weiteren Kampf für Gleichstellung und soziale Gerechtigkeit aufzurufen:

„Die SPD steht wie keine andere Partei für den Kampf für soziale Gerechtigkeit in unserem Land. Dazu gehört für mich auch die Gleichstellung von Frau und Mann in unserer Gesellschaft. Am heutigen Internationalen Frauentag feiern wir die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte im Kampf für die Gleichstellung. Wir können festhalten: Frauen sind heutzutage deutlich selbstbestimmter und unabhängiger. Aber wir sind noch lange nicht da, wo wir im Sinne einer sozial gerechten Gesellschaft hinwollen.

Es kann nicht sein, dass in unserem Land Frauen nach wie vor im Durchschnitt 21 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Das sehen übrigens auch 80 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in unserem Land so! Deswegen brauchen wir das Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit, dass Bundesministerin Manuela Schwesig durchgesetzt hat.

Auch in den Unternehmen muss ein Umdenken stattfinden. Frauen sind noch immer eine Seltenheit in den Führungsetagen großer Unternehmen. Die von uns durchgesetzte Frauenquote kann hier nur ein Anfang sein. Wir wollen, dass genauso viele Frauen wie Männer Konzerne leiten. Und zwar auch in kleineren Unternehmen. Ja - Wir wollen eine 50 zu 50 Besetzung!

Vergessen wir auch nicht, dass es vor allem Frauen sind, die den großen Teil Haus- und Familienarbeit leisten und im Gegensatz zu Männern oftmals Probleme beim Wiedereinstieg in das Berufsleben nach der Elternzeit haben. Das ist alles andere als sozial gerecht. Hierfür haben wir das ElterngeldPlus beschlossen, mit dem wir den Wunsch vieler Eltern nach Partnerschaftlichkeit unterstützen: Es sollte machbar sein, Beruf, Kindererziehung und Hausarbeiten fair aufzuteilen. Künftig sollen beide Eltern gemeinsam die Möglichkeit bekommen, weniger zu arbeiten und ihre Stunden zu reduzieren um ihre Zeit dem Kind zu widmen. Hierbei wollen wir sie mit einem Familiengeld unterstützen. Hier muss die Union ihre Blockadehaltung aufgeben.

Wir werden uns als SPD weiterhin dafür einsetzen, dass es endlich sozial gerecht in diesem Land zugeht, im Allgemeinen und mit Blick auf die wichtige Gleichstellung von Frau und Mann. Deshalb muss unserer Motto für die kommenden Monate lauten: es ist Zeit für mehr Gerechtigkeit!“, so die Parlamentarische Staatssekretärin und SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter anlässlich des Internationalen Frauentags.

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